Kapitel 1. Schritte für den erfolgreichen Start

Der Installationsprozess erfordert eine grundlegende Vertrautheit mit den IBM S/390 und IBM eServer zSeries Plattformen. Für zusätzliche Informationen über diese Plattformen, verweisen wir auf die IBM Redbooks. Diese finden Sie online unter:

http://www.redbooks.ibm.com/

Dieses Handbuch geht davon aus, dass Sie mit den dazugehörigen Redbooks vertraut sind und logische Partitionen (LPARs) und virtuelle Maschinen (VMs) auf einem S/390 oder IBM eServer zSeries System einrichten können.

AnmerkungAnmerkung
 

Für die aktuellsten IBM Ressourcen, siehe http://www.ibm.com/eserver/zseries/.

Bevor Sie Red Hat Enterprise Linux installieren, müssen Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Legen Sie ausreichend große DASD[1] oder SCSI[2] Partitionen an, um genügend Plattenplatz zur Verfügung zu stellen (z.B., 2 GB für Server-Installationen, mindestens 5 GB, wenn alle Pakete installiert werden).

  2. Legen Sie mindestens 256 MB RAM (512 MB ist strengstens empfohlen) für die Linux Virtual Machine fest.

  3. Bestimmen Sie, ob Sie Swap benötigen und wenn ja, wie groß dieser sein muss. Obwohl es möglich (und empfohlen) ist, der VM genügend Speicher zuzuweisen, und die VM Swap handhaben zu lassen, kann es Fälle geben, in denen das erforderliche RAM nicht voraussehbar ist. Solche Fälle sollte auf einer Fall-bei-Fall Basis untersucht werden.

  4. Legen Sie die Umgebung fest, unter der das Red Hat Enterprise Linux Betriebssystem ausgeführt werden soll (auf einer LPAR oder als Guest Betriebssystem auf einer oder mehreren Virtual Machines).

  5. Letztlich, ist es wichtig Abschnitte 3.3 bis 3.8 und Kapitel 5 und 6 des IBM Linux for S/390 Redbook durchzusehen, da diese die unterschiedlichen Konfigurationen und Installationen auf einer S/390 Plattform beschreibt, wie auch das Einrichten einer anfänglichen LPAR oder Linux Virtual Machine (z/VM).

1.1. Zusätzliche Anmerkungen zur Vorbereitung der S/390 Hardware

Die Netzwerkkonfiguration muss im Vorhinein festgelegt werden. Red Hat Enterprise Linux für S/390 unterstützt mehrere Netzwerk-Geräte inklusive CTC (Channel-to-Channel), IUCV (Inter-User Communication Vehicle), LCS (LAN Channel Station) und QDIO-fähige (Queued Direct I/O) Geräte.

Für diese Installation wird empfohlen mindestens 4 GB Festplattenplatz (wie zwei 2 GB DASD, Direct-Access-Storage-Device, Partitionen oder äquivalente zSeries SCSI LUNs) für den Installationsprozess anzulegen, was vor dem Installationsprozess geschehen muss. Nach dem Installationsprozess können mehr DASD oder SCSI (für zSeries) Plattenpartition je nach Bedarf hinzugefügt oder gelöscht werden.

Fußnoten

[1]

Direct Access Storage Devices (oder DASDs) sind Festplatten, die ein Maximum von drei (3) Partitionen pro DASD zulassen. dasda, zum Beispiel, hat dasda[123].

[2]

zFCP-Treiber über Fiberkanal und einem fest zugeordneten Switch ermöglichen die Darstellung von SCSI LUNs.