2.2. System-Leistungskontrolle

Wie bereits erwähnt wird das Überwachen der Systemleistung meistens als Reaktion auf Leistungsprobleme durchgeführt. Entweder ist das System zu langsam oder Programme werden gar nicht ausgeführt (und manchmal fällt das gesamte System aus). In jedem Fall wird die Überwachung der Systemleistung als erster und letzter Schritt in einem Drei-Schritte-Vorgang ausgeführt:

  1. Überwachung, um die Art und Umfang der Ressourceneinbrüche, die den Leistunsgabfall verursachen, zu identifizieren

  2. Die hieraus hervorgehenden Daten werden ausgewertet und Maßnahmen zur Problemlösung (meistens Leistungstuning und/oder die Beschaffung zusätzlicher Hardware) eingeleitet

  3. Überwachung, um sicher zu gehen, dass das Problem gelöst wurde

Aus diesem Grund ist die Systemleistungskontrolle eher von kurzer Dauer und detaillierter im Umfang.

AnmerkungAnmerkung
 

Die Systemleistungskontrolle ist häufig ein wiederholungsreicher Prozess, da diese Schritte mehrmals wiederholt werden müssen, um die bestmögliche Systemleistung zu erreichen. Der Hauptgrund hierfür ist, dass die Systemressourcen und deren Einsatz eng miteinander verbunden sind, sodass z.B. durch das Beseitigen eines Engpasses häufig auch ein anderer entdeckt wird.